Tacheles zur Bürgermeisterwahl

Für die CDU kommt niemand anders als Jörg Bierwirth in Frage, wenn es um die Bürgermeisterwahl am 13.September 2015 geht. Stadtverbandschef Jörg Kuhlemann macht aus seiner ablehnenden Haltung zu Richters Kandidatur keinen Hehl:

"Es wundert mich umso mehr, seit ich hörte, dass Herr Richter Frührentner ist, weil er keine acht Stunden am Stück arbeiten kann. Dann frage ich mich natürlich, wie er den Bürgermeisterjob bewältigen will. Sollte er überraschenderweise gewählt werden, werde ich dem Rat nicht mehr zur Verfügung stehen.

Hier geht es Kuhlemann aber in erster Hinsicht gar nicht um die Person Volkmar Richter, sondern um die Situation, die Herr Richter jetzt herbeigerufen hat.

Anfangs sollte es nur eine Kandidatur seinerseits sein, damit eine richtige Wahl stattfinden kann, soll heißen mindestens zwei Kandidaten. Das sieht der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Schieder-Schwalenberg anders:" die Stadt ist so Dunkelrot, die wählt alles, was nur irgendwie jemals mit der SPD zu tun hatte.

Ich hatte die Stadt schon in guten Händen gesehen, weil Jörg Bierwirth vom Fach ist und in Marienmünster bewiesen hat, dass er es kann. Wenn Schieder-Schwalenberg überhaupt wieder zukunftsfähig werden kann, dann mit Bierwirth, dies ist in der CDU unumstritten. Doch mit Richters Kandidatur kann alles anders kommen, als geplant. Mit einen Volkmar Richter als Bürgermeister in Schieder-Schwalenberg sehe ich keinen Fortschritt, darum mein Beschluss, dann eben kein politisches Amt mehr auszuüben."

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